Um eine hohe Qualität für Google Ads Werbeanzeigen zu gewährleisten, hat Google 2005 den Qualitätsfaktor eingeführt. Er ist eine Schätzung über die Qualität von Anzeigen und stellt sicher, dass nicht der Anbieter mit dem höchsten Budget permanent die oberen Anzeigenränge belegt. Auch kleinere Anbieter mit geringerem maximalen Cost-Per-Click können durch einen hohen Qualitätsfaktor mit den großen Werbetreibenden in Wettbewerb treten. Bei gleichem maximalen Cost-Per-Click führt ein Keyword mit sehr gutem Qualitätsfaktor zur Anzeigenausstrahlung auf einer höheren Position als das gleiche Keyword mit schlechtem Qualitätsfaktor. Das bedeutet ganz einfach: Ein hoher Qualitätsfaktor drückt Relevanz für den Nutzer aus. Der Qualitätsfaktor hat immer einen Wert zwischen eins und zehn und wird auf Keywordebene ermittelt. Er setzt sich aus drei Komponenten (voraussichtliche Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung auf der Zielseite) zusammen und wird jedes Mal, wenn ein Keyword mit einer Suchanfrage bei Google übereinstimmt, neu berechnet.

Erwartete Klickrate:
Trifft eine Aussage darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Nutzer eine Anzeige klickt, nachdem diese durch ein bestimmtes Keyword ausgelöst wurde. Bei der Berechnung spielen Faktoren wie die Anzeigenposition, Anzeigenerweiterungen und andere Anzeigenformate keine Rolle.

Anzeigenrelevanz:
Gibt an, wie stark der Zusammenhang zwischen Keyword und Anzeige ist.

Nutzererfahrung mit der Zielseite:
Eine geschätzte Bewertung von Relevanz und Nützlichkeit einer Zielseite für den Nutzer, der auf die Anzeige klickt. Hohe Bewertungen erhalten in der Regel Zielseiten, die gut strukturiert und mit Texten, die sich auf die Suchbegriffe des jeweiligen Nutzers beziehen, ausgestattet sind.